Pasta mit Pesto

Pesto ist einfach köstlich und vor allem ist es ganz schnell selbstgemacht. Ich hatte noch ein bisschen Ruccola über, der als Salat schon nicht mehr ganz so knackig war, aber für ein Pesto noch perfekt geeignet. So ist die Idee für das Gericht entstanden.

Buccola-Pasta

Dank meiner neuen Kirchen-Aid inkl. Pasta-Aufsatz hab ich die Nudeln dann auch gleich noch selber gemacht und ich muss sagen, dass sie mir wirklich besser schmecken als die, die man im Supermarkt als „frische“ Pasta so kaufen kann.

Lecker Lecker
Die Zutaten im Überblick

Für das Pesto:

  • 100 gr Ruccola
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 30 gr Pinienkerne
  • 50 gr Parmesan
  • 8 EL Olivenöl mild

Alle Zutaten in einen Mixer geben. So lange pürieren, bis es eine schön cremige Konsistenz hat. Nach Bedarf noch mit Salz abschmecken. Wer mag, kann auch noch eine kleine Chili mit reingeben.

Die Pasta!

Normaler weise macht man sie entweder mit Ei, oder mit Hartweizenmehl. Ich habe aus versehen zu viel Hartweizenmehl bestellt und bastel mir seitdem immer eine Pasta aus beidem. Sicher überhaupt nicht italienisch und original – ich finde es aber toll so.

Rezept für 2 Personen, wenn es sonst nix gibt 🙂

  • 300 gr. Hartweizenmehl
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schuss Olivenöl

Mehl in die Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte machen. Hier rein die Eier geben. Salz und Olivenöl dazu. Mit einem Holzlöffel die immer etwas Mehl über die Eier geben und alles dabei verquirlen, bis es eine teigartige Masse ergibt.

Den Teig nun mit den Händen geschmeidig kneten und schließlich zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Std in den Kühlschrank geben.

Nach der Ruhephase aus der Kugel einer längliche Wurst formen. Hiervon immer eine ca. daumendicke Scheibe abschneiden und in der Nudelmaschine auswalzen. Prinzip sollte bekannt sein. Ich walze bis Stufe 5 – lege dann die Platte auf ein bemehltes Küchenhandtuch. Wenn der gesamte Teig zu Platten gewalzt ist, kommt der Aufsatz für die Bandnudeln. Alle Platten damit schneiden und die Bandnudeln zum antrocknen aufhängen.

Wasser zum Kochen bringen, salzen – Nudeln darin ca. 3 – 4 Minuten al Dente kochen. Vor dem Abgießen ein wenig Nudelwasser abnehmen.

Die gekochten Nudeln dann mit dem Pesto vermengen – wenn es zu trocken ist, mit den Nudelwasser geschmeidig machen.

Dazu passen in kleine Tomaten, die ich mit Vanille und Chili gebraten habe.

 

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Lasagne – 1000 Kalorien in nur einem Gericht

… aber vielschichtig und himmlisch

Lasagne – auch eines von den Gerichten aus meiner Kindheit, die ich nie mochte. Die Béchamel war immer wie Pudding und schon damals hatte ich ne Laktoseintoleranz, die man aber natürlich noch gar nicht kannte. Mir war halt einfach nur immer schlecht nach Lasagne. Daher hab ich sie nie selber gekocht. Heute meinte mein Mann aber, er hätte mal Lust auf ne richtige Lasagne. Also hab ich 25 Jahre nach meinem letzten Lasagne-Genuss heute mal eine gekocht.

Inspiriert wurde sie von diversen Rezepten aus dem Netz – die Grundlage waren Jamie Oliver und mein eigenes, klassisches Bolognese-Rezept.

Wer also einfach nur Spaghetti Bolognese kochen will, kann das Ragout auch dafür nehmen und den Rest einfach weglassen!

Zutaten für eine große Form voller Lasagne (reicht für min. 6 – 8 Personen)

Ragout

  • 800 gr Rinderhack
  • 1 Pkg Tulip Bacon-Streifen
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 Möhre
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2,5 Pkg. gehackte Tomaten (à 400 gr)
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • getrocknete Chilischote
  • Butter
  • 1 großes Glas Rotwein (300 ml)
  • 1 Zucchini (kann, muss aber nicht)

In einer unbeschichteten Pfanne den Bacon glasig anbraten. Dann das Rinderhack dazu. Wenn es sich von alleine wieder vom Pannenboden löst, salzen und pfeffern, mit einer Prise Muskat abschmecken und die Chilischote dazu geben. Mit Rotwein ablöschen und ca. 10 min. köcheln lassen.

Das Gemüse (Zwiebeln, Sellerie, Zucchini) in feine Würfel schneiden. Die Karotten reibe ich der Einfachheit halber immer auf der groben Reibe. Den Knoblauch fein schneiden. In einer weiteren Pfanne alles zusammen n etwas Butter anschwitzen, leicht salzen. Ca. 10 min.

Nun beide Pfannen zusammen schütten. Entweder in einer Schmorpfanne oder einem breiten Topf. Die gehackten Tomaten dazugeben und für ca. 45 min. mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Anschließend noch mal 15 min. ohne Deckel – wenn es zu sehr einreduziert, mit Milch, Rotwein oder Tomatenmatsche aufgießen.

In der Zwischenzeit kann die Béchamel-Sauce zubereitet werden.

Zutaten für die Béchamel:

  • 50 gr. Butter
  • 50 gr. Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 50 gr. geriebenen Parmesan
  • Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer

Außerdem noch:

  • Lasagneplatten (1/2 – 2/3 Pkg)
  • min. 50 gr. geriebener Parmesan

Die Butter schmelzen, mit dem Mehl zusammen zu einer Mehlschwitze verrühren. Anschließend langsam die Gemüsebrühe dazugießen. Nicht alles sofort – sonst gibt es Klumpen. Zum Schluss die Sahne. Die Sauce nun einmal aufkochen lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Den geriebenen Parmesan drunterheben und mit Salz, Pfeffer und geriebenem Muskat abschmecken.

Jetzt geht es an das Schichten der Lasagne. Hier hab ich mir die Frage gestellt, was wohl das Beste ist: Gekaufte Lasagneplatten, selber gemachte? Vorgekocht oder nicht?

Aus Zeit- und Lustgründen hab ich mich für die Lasagneplatten von Barilla aus der „Tradizionale“-Reihe entschieden. Die brauchen nicht vorgekocht werden und sind angenehm rau, so dass sie das Ragout und die Sauce perfekt aufnehmen.

In der Auflaufform nun also alles schichten. Ich habe mit ein paar Löffeln Ragout für den Boden begonnen. Anschließend Lasagneplatten, Béchamel, Ragout, Lasagneplatten, Béchamel, Ragout etc…

Da die Form sehr hoch war, wurden es verdammt viele Schichten. Die einzelnen Schichten sind allerdings sehr „dünn“, was für mich den tollen Geschmack der Lasagne ausgemacht hat.

IMG_6600Die letzte Schicht sollten Lasagneplatten, Béchamel und ca. 50 gr. geriebener Parmesan als Abschluss sein.

Nun kommt alles bei 180°C (Umluft) für 20 min. in den Ofen. Nach Ablauf der Garzeit den Ofen ausstellen und die Lasagne noch ca. 10 – 15 min. „ziehen“ lassen.

Dazu passt: Rotwein!