Wasabi-Sashimi-Pasta

Schnelle Pasta mit Pfiff

Auch dieses Gericht wurde von einem Besuch im FriesenJung auf Föhr inspiriert. Dort aß ich lauwarmes Lachs-Sashimi auf einem Wasabi-Spiegel als Vorspeise. Und da ich eh ein Fan von Nudeln bin, hab ich es einfach mit ner Runde Pasta ergänzt und so ein – wie ich finde – spannendes Hauptgericht.

Die Zutaten:

  • Pasta (ich würde lange Nudeln nehmen, schmeckt aber mit jeder anderen Sorte auch)
  • Lachs in Sushi- Qualität (100 gr./Person)
  • Wasabi-Paste
  • 200 ml Sahne/Milch
  • Parmesan
  • 2 EL Sesam
  • 3 Lauchzwiebeln
  • Salz/Pfeffer

Nudeln bissfest kochen.
In der Zwischenzeit den Lachs von der Haut lösen und in hauchfeine Scheiben schneiden. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.

Sahne erwärmen und anschließend mit Salz, Pfeffer und der Wasabi-Paste zu einer angenehm scharfen Sauce vermengen. Die kann ruhig etwas flüssiger sein, weil sie direkt zu den Nudeln gegossen wird und diese die Feuchtigkeit aufsaugen.

Die gegarten Nudeln in einer Schüssel mit der Sauce übergießen. Wer mag, kann noch ein Eigelb zum Binden dazu geben. Dann ist aber wichtig, dass die Nudeln nicht kochend heiß sind – sonst gibt es Rührei.

Alles vermengen und ca. 2 Handvoll in Ringe geschnittene Lauchzwiebeln drunter heben. Mit Parmesan bestreuen (hier erfolgt keine Mengenangabe – da hält sich eh keiner dran… „Wenn man noch Nudeln sehen kann, war es nicht genug“).

Jetzt das Lachs-Sashimi über die noch heißen Nudeln legen, mit Sesam garnieren.

 

Werbeanzeigen

Rote Bete Carpaccio

… wie ich nach 35 Jahren anfing, rote Bete zu lieben

Ich mochte rote Bete NIE. Meine Mutter mochte schon keine rote Bete. Umso erstaunlicher war, dass wir beide bei einem Besuch im Hansen in Bremen – total verrückt – ein Carpaccio von der roten Bete mit Scampi und Mozzarella bestellten.

Was soll ich sagen? Diese Art der Zubereitung hat mich von jetzt auf sofort abhängig gemacht und seither gehört rote Bete zu meinem Einkauf dazu. Das Geheimnis ist die Marinade aus Teriyaki-Sauce und Olivenöl. Da braucht es kaum noch den anderen Kram, aber als Vorspeise macht es mit Garnelen, Tunfisch oder anderem Gedöns doch ein bisschen mehr her.

Die Zubereitung ist, wie bei den meisten meiner Gerichte, recht simpel. Ich kaufe die vorgekochte rote Bete…

  • Pro Person nehme ich ca. 1 – 2 Knollen
  • Olivenöl
  • Teriyaki-Sauce (Kikoman)
  • Pfeffer
  • frisches Tunfisch-Steak oder Garnelen
  • Büffelmozarella
  • rote Sprossen
  • Basilikum Pesto

Die rote Bete mit dem Hobel auf dünnster Stufe in Scheiben hobeln. Mit Teriyaki-Sauce und Olivenöl (tja, wieder der Punkt mit den Mengenangaben… Ich mache es immer nach Gefühl, würde aber bei der Menge für 4 Personen vorschlagen, 2 EL von beidem zu nehmen und ggf. noch nachzugeben) marinieren.

RoteBete 1In der Zwischenzeit das Tunfischsteak kurz auf den Flächen anbraten (es sollte Innen noch roh sein) bzw. die Garnelen auf den Punkt braten. Salzen natürlich und wer es mag, beim Braten ein wenig Knoblauch und Chili in die Pfanne geben.

Die rote Bete wie eine Blüte auf dem Teller anrichten, Mozzarella zerrupfen und pro Teller ca. 1/3 – 1/2 Kugel auf der roten Bete verteilen. Garnelen bzw in dünne Scheiben geschnittenen Tunfisch darüber anrichten. Mit Sprossen garnieren.

Noch einen Schuss Olivenöl, Pesto und frischen Pfeffer aus der Mühle drüber geben.