Flammkuchen vegetarisch

Schnell – knusprig – variantenreich!

Flammkuchen ist mein Standard-Essen, wenn eigentlich nichts mehr im Kühlschrank ist und ich keine Lust habe, mich von Hefeteig auslachen zu lassen.

Neben dem klassischen Rezept mit Speck und Zwiebeln experimentiere ich gerne mit dem, was ich noch so da habe. Daraus entstand auch meine Rote-Bete Variante.

Für ca. ein Blech braucht man für den Teig:

2 EL Öl

125 ml Wasser

1 Prise Salz

250 gr Mehl

Die Zutaten entweder mit der Hand oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ich lasse ihn kurz im Kühlschrank ruhen, während ich den Belag vorbereite.

Den Ofen in der Zwischenzeit auf 200°C (Umluft) vorheizen.

 

Zutaten für die rote-Bete Variation:

2 Knollen frische rote Bete (geschält und dünn gehobelt)

1 Packung Ziegenrolle (entweder den Frischkäse oder den Camembert, schmeckt beides)

4 EL Buko Frischkäse mit Ziegenkäse

2 Hand voll Ruccola

Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben

 

Zutaten für die Birnen-Variante:

2 Birnen (lieber härtere, entkernt und mit Schale in dünne Scheiben geschnitten)

4 EL Schmand

1 Stk. Gorgonzola

Pinienkerne nach Belieben

Salz, Pfeffer, Rosmarin

Den Teig dünn auf Blechgröße ausrollen. Das Ganze kann ruhig etwas „wilder“ aussehen – und muss nicht akkurat das Blech füllen.

Zuerst Schmand oder den Ziegenfrischkäse auf den Teig streichen. Ich mache es wirklich nur hauchdünn, weil ich es sonst zu sappschig finde.

Jetzt entweder die rote Bete oder die dünn geschnittenen Birnen verteilen. Mit dem Käse (Ziegenkäse oder Gorgonzola) weiter machen. Hier kommt es drauf an, wie kräftig man es mag. Je mehr Käse, desto kräftiger ist der Geschmack.

Zum Schluss noch Salzen, Pfeffern und die Kräuter drüber streuen. Bei der Birnen-Variante die Pinienkerne als Abschluss drüber geben.

Den Flammkuchen ca. 20 min bei 200°C backen.

Bei der rote-Bete-Variante nach dem Backen mit frischem Ruccola garnieren, etwas Olivenöl auf dem Flammkuchen verteilen und genießen.

Dazu passt: Ein warmer Sommerabend, gute Gespräche und ein leichter Wein.

 

 

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Risotto mit Champignons und Zuckerschoten

risotto

Vegetarische Küche mit dem Glücklich-Faktor

Da ich momentan überwiegend vegetarisch koche, war ich auf der Suche nach ein bisschen Abwechslung in meiner Küche. Dabei ist mir immer wieder Risotto über den Weg gelaufen.  Eigentlich dachte ich, es sei zu aufwendig – aber dann hab ich es doch einfach mal probiert. Das Ergebnis war nicht nur erstaunlich schmackhaft, sondern auch genau so „schlotzig, wie es ein gutes Risotto sein sollte.

Hier die Zutaten für 4 Portionen:

1 kleine Zwiebel fein gewürfelt

2 kleine Knoblauchzehen

1  l Gemüsebrühe (ich nehme Knorr Bouillon pur, wenn ich keine Zeit und keine eingefrorene Selbstgekochte mehr habe) Achtung – die Brühe muss heiß sein!

  El Olivenöl

200  g Risotto-Reis ( Arborio)

200  ml trockener Weißwein

Salz, Pfeffer

20  g kalte Butter

30  g Parmesan (oder mehr… )

2 Handvoll braune Champignons, in hauchdünne Scheiben geschnitten

1/2 Packung Zuckerschoten, in ca. 1 cm breite Streifen geschnitten (ein paar für die Deko zur Seite legen)

 

Die Zubereitung:

Die Zwiebeln und den feingehackten Knoblauch in dem Olivenöl glasig dünsten. Anschließend den Reis dazu geben und vermengen und ca. 1 Minute andünsten. Mit Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze einkochen. Jetzt schon die Champignons dazu geben. Wenn der Weißwein verkocht ist, mit einer Kelle Brühe angießen. Der Reis sollte knapp bedeckt sein. Nicht zu viel aber ausreichend rühren. Die Brühe immer dann nachgießen, wenn der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat. Das Risotto ca. 16 – 20 köcheln lassen. Ich mag es wirklich noch Al Dente. Also zwischendurch einfach probieren. Kurz vor dem Ende der Garzeit die Zuckerschotenstreifen unter das Risotto geben.

Den Topf jetzt von der Flamme nehmen und die Butter und den Parmesan unterrühren. Spätestens jetzt sollte das Risotto „schlotzig“ sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit ein paar Zuckerschoten dekorieren.

Dazu passt: der trockene Weißwein, mit dem schon gekocht wurde.

Gauffre Belge – WaffelPorn

1998 hab ich ein Jahr in Brüssel gelebt und auch wenn das Jahr an sich ein wenig „suboptimal“ war, so sind die Gauffre Belge seitdem meine liebste Waffel-Art. Gebacken habe ich sie aber noch nie…

Statt als normaler Rührteig wird diese Art Waffeln mit Hefe angesetzt. So ganz spontan kann man sie daher nicht servieren, aber mit ein bisschen Vorlauf sind die perfekt für eine Kaffeetafel, zum Frühstück oder auch für unterwegs. Eigentlich braucht es auch noch Hagelzucker, den hatte ich aber nicht. Für die nächsten werde ich das aber auf jeden Fall mal probieren.

Ein belgisches Waffeleisen hab ich auch nicht und sie daher mit einem herkömmlichen Eisen gemacht. Also für diese Doppelwaffeln.

Hier also das Rezept für ca. 10 Waffeln

  • 100 gr Butter
  • 2 Eier
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 350 gr Mehl
  • 50 gr Zucker
  • 10 gr Trockenhefe
  • 250 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • Öl für das Eisen

Die Butter im kleinen Top schmelzen lassen, anschließend abkühlen.

2 Eier und das Wasser mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Mehl, Zucker und Salz vermischen und Löffelweise drunter geben. Die Milch anwärmen (nicht kochen) und die Hefe darin auflösen. Alles langsam zu dem Teig in die Maschine geben. Jetzt die abgekühlte, geschmolzene Butter dazu geben. Alles noch mal gut verrühren und dann ca. 45 min abgedeckt gehen lassen.

Ich stelle Hefeteig immer in den auf 30 °C erwärmten Ofen – bisher funktioniert das fantastisch.

Wenn der Teig ausreichend gegangen ist das Waffeleisen vorheizen und einölen.

Den Teig in das Eisen geben – es sollte wirklich gut gefüllt sein – und kurz anbacken lassen. Dann hab ich das Eisen einfach kurz mit der Hand gedreht… Also quasi ein belgisches Waffeleisen imitiert. Achtung, der Griff kann heiß werden. Daher lieber ein Tuch zur Hilfe nehmen. Ca. 20 Sekunden kopfüber backen lassen und dann wieder normal hinstellen. Je nach Waffeleisen brauchen die Waffeln ca. 5 min Backzeit. Einfach selber ausprobieren.

Dazu passt angeschlagene Vanille-Sahne, Marmelade, Ahornsirup, geschmolzene Schokolade, Puderzucker oder oder oder. Und natürlich: Kaffee!

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Pasta mit Pesto

Pesto ist einfach köstlich und vor allem ist es ganz schnell selbstgemacht. Ich hatte noch ein bisschen Ruccola über, der als Salat schon nicht mehr ganz so knackig war, aber für ein Pesto noch perfekt geeignet. So ist die Idee für das Gericht entstanden.

Buccola-Pasta

Dank meiner neuen Kirchen-Aid inkl. Pasta-Aufsatz hab ich die Nudeln dann auch gleich noch selber gemacht und ich muss sagen, dass sie mir wirklich besser schmecken als die, die man im Supermarkt als „frische“ Pasta so kaufen kann.

Lecker Lecker
Die Zutaten im Überblick

Für das Pesto:

  • 100 gr Ruccola
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 30 gr Pinienkerne
  • 50 gr Parmesan
  • 8 EL Olivenöl mild

Alle Zutaten in einen Mixer geben. So lange pürieren, bis es eine schön cremige Konsistenz hat. Nach Bedarf noch mit Salz abschmecken. Wer mag, kann auch noch eine kleine Chili mit reingeben.

Die Pasta!

Normaler weise macht man sie entweder mit Ei, oder mit Hartweizenmehl. Ich habe aus versehen zu viel Hartweizenmehl bestellt und bastel mir seitdem immer eine Pasta aus beidem. Sicher überhaupt nicht italienisch und original – ich finde es aber toll so.

Rezept für 2 Personen, wenn es sonst nix gibt 🙂

  • 300 gr. Hartweizenmehl
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schuss Olivenöl

Mehl in die Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte machen. Hier rein die Eier geben. Salz und Olivenöl dazu. Mit einem Holzlöffel die immer etwas Mehl über die Eier geben und alles dabei verquirlen, bis es eine teigartige Masse ergibt.

Den Teig nun mit den Händen geschmeidig kneten und schließlich zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Std in den Kühlschrank geben.

Nach der Ruhephase aus der Kugel einer längliche Wurst formen. Hiervon immer eine ca. daumendicke Scheibe abschneiden und in der Nudelmaschine auswalzen. Prinzip sollte bekannt sein. Ich walze bis Stufe 5 – lege dann die Platte auf ein bemehltes Küchenhandtuch. Wenn der gesamte Teig zu Platten gewalzt ist, kommt der Aufsatz für die Bandnudeln. Alle Platten damit schneiden und die Bandnudeln zum antrocknen aufhängen.

Wasser zum Kochen bringen, salzen – Nudeln darin ca. 3 – 4 Minuten al Dente kochen. Vor dem Abgießen ein wenig Nudelwasser abnehmen.

Die gekochten Nudeln dann mit dem Pesto vermengen – wenn es zu trocken ist, mit den Nudelwasser geschmeidig machen.

Dazu passen in kleine Tomaten, die ich mit Vanille und Chili gebraten habe.

 

Baileys-Marzipan-Marmor-Gugelhupf

BaileysMarzipanMarmorIn Zeiten, in denen alle irgendwie Modetorten mit viel gefärbtem Fondant backen, bin ich mit meinen oldschooligen Kuchen manchmal ein bisschen uncool.
Aber sowohl beim Backen als auch beim Essen finde ich es einfach netter, wenn der Kuchen aus möglichst guten Zutaten mit tollem Geschmack besteht.

 

Deswegen nehme ich auch echte Butter, gute Schokolade und andere möglichst natürliche Zutaten anstatt viel zuckrigem Dekor.

Das Rezept für den Gugelhupf ist recht simpel – ich habe es noch um das Marzipan und den Kakao erweitert. Beides kann man aber problemlos weglassen und auch den Baileys zB durch Eierlikör oder einen anderen Sahnelikör ersetzen. Ob man es mit oder ohne gehackte Schokolade macht, ist auch eine Geschmacksache.

Hier nun die Zutaten für eine Gugelhupfform:

  • 250 gr Butter (weich)
  • 250 gr (feinster) Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 ml Baileys
  • 1/2 Packung Marzipan (oder wer mag stattdessen 150 gr. gehackte Schokolade)
  • 3 EL Kakaopulver
  • Mehl und Butter für die Form

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz aufschlagen, bis es cremig wird. Die Eier nach und nach dazu geben und alles gut aufschlagen. Nun das Marzipan in kleinen Stücken dazu geben, verrühren bis alles eine cremige Masse ist.
Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise unter die Masse rühren.  Den Baileys im feinen Strahl zu dem Teig geben und dabei immer weiter rühren.

Eine Gugelhupfform fetten und ausmehlen, die Hälfte des Teigs in die Form füllen. Den restlichen Teig mit dem Kakaopulver verrühren und auf den „weißen“ Teig in die Form füllen. Mit einer Gabel den dunklen Teig vorsichtig unter den hellen Teig ziehen, sodass eine Marmorierung entsteht.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (Umluft) ca. 50 – 60 min backen. Wie immer die Stäbchenprobe machen, ob er gar genug ist.

Anschließend aus dem Ofen nehmen und noch ca. 30 min in der Form ruhen lassen.

Auf eine Kuchenplatte stürzen und je nach Geschmack mit dunkler Kuvertüre überziehen, einen Bailey-Zuckerguss machen, mit Puderzucker oder Kakao bestäuben.

Dazu passt Kaffee 😀

 

Sauerteigbrot wie von Grossmutti 

Kindheit in einer Scheibe Brot 

Irgendwie bin ich nicht so der Brotesser. Das hier beim Bäcker schmeckt nicht, ist überhaupt nicht knusprig und vor allem backen alle nur mit Hefe.

Und dann hat die Meiliese mit ihrem Friedbert angefangen und ich habe mich an die Brote meiner Großmutter erinnert. Mit 6 Kindern, 2 Hausmädchen und 1 Wäschefrau gingen da früher ganze Backladungen über den Tisch. Grossmutti hat so viel gebacken, dass wir sogar ein eigenes Backhaus hatten. Am Backtag war wohl das halbe Dorf mit von der Partie…

Ich habe mich an einigen Broten versucht. Mit fertigem Sauerteig, mit Hefe… Aber so richtig toll waren die nicht. Heute habe ich dann meinen selbstgezüchteten Gottfried zum Einsatz gebracht. 

Es ist noch nicht die totale Perfektion. Aber es schmeckt erstmalig wirklich toll:

Zutaten:

  • 200 gr frischer Sauerteig 
  • 150 gr Roggenmehl 
  • 275 gr Weizenmehl 
  • 1/2 EL Salz
  • 250 ml warmes Wasser 

Ich habe einfach alles zusammen mit dem knethaken bearbeitet. So 5 min lang. Der Teig ist dann noch ziemlich klebrig.

Zum gehen lassen hab ich den Teig in eine kleine, gemehlte Form gefüllt und 4 Std stehen bzw. gehen lassen.

Anschließend auf einem bemehlten Blech zu nem Laib umgeschlagen und noch mal 30 min gehen lassen.

Ofen auf 220°C vorheizen, eine feuerfeste Form mit Wasser auf den Ofenboden stellen und dann das Brot 20 min bei der Hitze backen. Anschließend noch mal 20 min bei 200°C bis das Brot hohl klingt, wenn man unten drauf klopft.

Kurz abkühlen lassen und anschließenden genießen 🙂 

 

Lasagne – 1000 Kalorien in nur einem Gericht

… aber vielschichtig und himmlisch

Lasagne – auch eines von den Gerichten aus meiner Kindheit, die ich nie mochte. Die Béchamel war immer wie Pudding und schon damals hatte ich ne Laktoseintoleranz, die man aber natürlich noch gar nicht kannte. Mir war halt einfach nur immer schlecht nach Lasagne. Daher hab ich sie nie selber gekocht. Heute meinte mein Mann aber, er hätte mal Lust auf ne richtige Lasagne. Also hab ich 25 Jahre nach meinem letzten Lasagne-Genuss heute mal eine gekocht.

Inspiriert wurde sie von diversen Rezepten aus dem Netz – die Grundlage waren Jamie Oliver und mein eigenes, klassisches Bolognese-Rezept.

Wer also einfach nur Spaghetti Bolognese kochen will, kann das Ragout auch dafür nehmen und den Rest einfach weglassen!

Zutaten für eine große Form voller Lasagne (reicht für min. 6 – 8 Personen)

Ragout

  • 800 gr Rinderhack
  • 1 Pkg Tulip Bacon-Streifen
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 Möhre
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2,5 Pkg. gehackte Tomaten (à 400 gr)
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • getrocknete Chilischote
  • Butter
  • 1 großes Glas Rotwein (300 ml)
  • 1 Zucchini (kann, muss aber nicht)

In einer unbeschichteten Pfanne den Bacon glasig anbraten. Dann das Rinderhack dazu. Wenn es sich von alleine wieder vom Pannenboden löst, salzen und pfeffern, mit einer Prise Muskat abschmecken und die Chilischote dazu geben. Mit Rotwein ablöschen und ca. 10 min. köcheln lassen.

Das Gemüse (Zwiebeln, Sellerie, Zucchini) in feine Würfel schneiden. Die Karotten reibe ich der Einfachheit halber immer auf der groben Reibe. Den Knoblauch fein schneiden. In einer weiteren Pfanne alles zusammen n etwas Butter anschwitzen, leicht salzen. Ca. 10 min.

Nun beide Pfannen zusammen schütten. Entweder in einer Schmorpfanne oder einem breiten Topf. Die gehackten Tomaten dazugeben und für ca. 45 min. mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Anschließend noch mal 15 min. ohne Deckel – wenn es zu sehr einreduziert, mit Milch, Rotwein oder Tomatenmatsche aufgießen.

In der Zwischenzeit kann die Béchamel-Sauce zubereitet werden.

Zutaten für die Béchamel:

  • 50 gr. Butter
  • 50 gr. Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 50 gr. geriebenen Parmesan
  • Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer

Außerdem noch:

  • Lasagneplatten (1/2 – 2/3 Pkg)
  • min. 50 gr. geriebener Parmesan

Die Butter schmelzen, mit dem Mehl zusammen zu einer Mehlschwitze verrühren. Anschließend langsam die Gemüsebrühe dazugießen. Nicht alles sofort – sonst gibt es Klumpen. Zum Schluss die Sahne. Die Sauce nun einmal aufkochen lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Den geriebenen Parmesan drunterheben und mit Salz, Pfeffer und geriebenem Muskat abschmecken.

Jetzt geht es an das Schichten der Lasagne. Hier hab ich mir die Frage gestellt, was wohl das Beste ist: Gekaufte Lasagneplatten, selber gemachte? Vorgekocht oder nicht?

Aus Zeit- und Lustgründen hab ich mich für die Lasagneplatten von Barilla aus der „Tradizionale“-Reihe entschieden. Die brauchen nicht vorgekocht werden und sind angenehm rau, so dass sie das Ragout und die Sauce perfekt aufnehmen.

In der Auflaufform nun also alles schichten. Ich habe mit ein paar Löffeln Ragout für den Boden begonnen. Anschließend Lasagneplatten, Béchamel, Ragout, Lasagneplatten, Béchamel, Ragout etc…

Da die Form sehr hoch war, wurden es verdammt viele Schichten. Die einzelnen Schichten sind allerdings sehr „dünn“, was für mich den tollen Geschmack der Lasagne ausgemacht hat.

IMG_6600Die letzte Schicht sollten Lasagneplatten, Béchamel und ca. 50 gr. geriebener Parmesan als Abschluss sein.

Nun kommt alles bei 180°C (Umluft) für 20 min. in den Ofen. Nach Ablauf der Garzeit den Ofen ausstellen und die Lasagne noch ca. 10 – 15 min. „ziehen“ lassen.

Dazu passt: Rotwein!