Schnelle Antipasti

wenig Öl und viel Geschmack

Ich liebe Antipasti und mache sie eigentlich ständig. Zum Grillen, Silvester zum Fondue oder eben auch zum Brunch. Da die eingelegten Sachen aus dem Glas immer zu viel Öl haben, finde ich die selbstgemachten definitiv ansprechender und sie sind bestimmt auch VIEL gesünder.

Für eine bunte Platte braucht Ihr:

  • Zucchini
  • Möhren
  • Champignons
  • Spitzpaprika
  • 1 großen Bund frische italienische Kräuter
  • 4 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl
  • ca. 100 ml Prosecco
  • Balsamico-Essig weiß und rot
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • gemahlene Paprika

Die Zucchini in Scheiben schneiden, die Möhren und die Paprika in Scheiben reiben – die Champignons vierteln. Den Knoblauch schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden, die Kräuter waschen und trocken tupfen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Zucchinischeiben anbraten. Eine in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe dazu geben. Salzen und Pfeffern nach Geschmack. Wenn die Zucchini ausreichend angebraten ist (sie sollte sich schon bräunlich färben), mit etwas Prosecco und weißem Balsamico ablöschen. Eine Handvoll zerrupfte Kräuter (Thymian, Rosmarin, Majoran) dazu und in eine Schale geben.

Die Champignons werden statt mit weißem mit rotem Balsamico abgelöscht und müssen sehr scharf angebraten werden. Hier auch noch Paprika-Pulver dazu geben. Als Kräuter nehme ich immer Thymian und Marjoran.

Mit der Paprika verfahren wie mit der Zucchini.

Die Möhren ebenfalls in Olivenöl und mit Knoblauch anbraten. Mit Zucker karamelisieren lassen und anschließend salzen und pfeffern. Ebenfalls mit Prosecco und weißem Balsamico ablöschen, Thymian drüber und in eine Schale geben.

Alles über Nacht ziehen lassen und zum Servieren die Kräuter entfernen.

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Vegetarische Tom Kha Gai

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Ich liebe Tom Kha Gai-Suppe. Aber ich mag generell nicht so gerne Hähnchenfleisch und momentan ist ja eh alles auf veggie bei uns. Daher hab ich meine liebste Suppe einfach mal in einer vegetarischen Variante gekocht.

Da auch Soja-Produkte auf der „Tabu“-Liste stehen, waren die ganzen vegetarisch-veganen Alternativen im Netz keine Lösung. Insofern ist diese Tom Kha Gai meine ganz eigene, thailändische Gemüse-Suppe. Bei uns auf dem Dorf gibt es kein Galgant, weshalb ich für den 1. Versuch auf die Tom Kha Gai-Paste aus dem Supermarkt zurück gegriffen habe. Diese ist mir aber ein wenig zu limettig. Beim nächsten Mal werde ich es noch mal anders kochen.

Zutaten für 6 Personen:

1 EL Kokosöl

2 Dosen Kokosmilch

2 Dosen Wasser

4 TL Tom Kha Suppen-Paste (ich hatte die von real Thai)

2 Karotten geschält und fein gewürfelt

1 Broccoli in kleine Röschen geteilt

1 Pkg frische Shitake-Pilze geviertelt

1/2 Pkg Kaiserschoten gedrittelt

Salz, Chili, Zucker, Pfeffer nach Belieben

(wer bis hier kocht, hat es vegan)

3 EL Sahne

 

Kokosöl und -milch zusammen mit dem Wasser erwärmen. Die Tom-Kha-Suppenpaste dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, bis es passt. Ich habe noch eine Chili dazu gegeben, weil ich es gerne scharf esse.

Das Gemüse dazu geben, wobei die Karotten zuerst in den Topf sollten, weil sie eine längere Garzeit haben. Nach ca. 5 – 7 Minuten die Shitake Pilze und den Broccoli dazu und noch mal 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss die Zuckerschoten, die brauchen nur noch ca. 3 Minuten.

Wem es nicht cremig genug ist, der kann noch ein bisschen mit Sahne arbeiten.

Dazu passt: Reis

 

 

Flammkuchen vegetarisch

Schnell – knusprig – variantenreich!

Flammkuchen ist mein Standard-Essen, wenn eigentlich nichts mehr im Kühlschrank ist und ich keine Lust habe, mich von Hefeteig auslachen zu lassen.

Neben dem klassischen Rezept mit Speck und Zwiebeln experimentiere ich gerne mit dem, was ich noch so da habe. Daraus entstand auch meine Rote-Bete Variante.

Für ca. ein Blech braucht man für den Teig:

2 EL Öl

125 ml Wasser

1 Prise Salz

250 gr Mehl

Die Zutaten entweder mit der Hand oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ich lasse ihn kurz im Kühlschrank ruhen, während ich den Belag vorbereite.

Den Ofen in der Zwischenzeit auf 200°C (Umluft) vorheizen.

 

Zutaten für die rote-Bete Variation:

2 Knollen frische rote Bete (geschält und dünn gehobelt)

1 Packung Ziegenrolle (entweder den Frischkäse oder den Camembert, schmeckt beides)

4 EL Buko Frischkäse mit Ziegenkäse

2 Hand voll Ruccola

Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben

 

Zutaten für die Birnen-Variante:

2 Birnen (lieber härtere, entkernt und mit Schale in dünne Scheiben geschnitten)

4 EL Schmand

1 Stk. Gorgonzola

Pinienkerne nach Belieben

Salz, Pfeffer, Rosmarin

Den Teig dünn auf Blechgröße ausrollen. Das Ganze kann ruhig etwas „wilder“ aussehen – und muss nicht akkurat das Blech füllen.

Zuerst Schmand oder den Ziegenfrischkäse auf den Teig streichen. Ich mache es wirklich nur hauchdünn, weil ich es sonst zu sappschig finde.

Jetzt entweder die rote Bete oder die dünn geschnittenen Birnen verteilen. Mit dem Käse (Ziegenkäse oder Gorgonzola) weiter machen. Hier kommt es drauf an, wie kräftig man es mag. Je mehr Käse, desto kräftiger ist der Geschmack.

Zum Schluss noch Salzen, Pfeffern und die Kräuter drüber streuen. Bei der Birnen-Variante die Pinienkerne als Abschluss drüber geben.

Den Flammkuchen ca. 20 min bei 200°C backen.

Bei der rote-Bete-Variante nach dem Backen mit frischem Ruccola garnieren, etwas Olivenöl auf dem Flammkuchen verteilen und genießen.

Dazu passt: Ein warmer Sommerabend, gute Gespräche und ein leichter Wein.

 

 

Risotto mit Champignons und Zuckerschoten

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Vegetarische Küche mit dem Glücklich-Faktor

Da ich momentan überwiegend vegetarisch koche, war ich auf der Suche nach ein bisschen Abwechslung in meiner Küche. Dabei ist mir immer wieder Risotto über den Weg gelaufen.  Eigentlich dachte ich, es sei zu aufwendig – aber dann hab ich es doch einfach mal probiert. Das Ergebnis war nicht nur erstaunlich schmackhaft, sondern auch genau so „schlotzig, wie es ein gutes Risotto sein sollte.

Hier die Zutaten für 4 Portionen:

1 kleine Zwiebel fein gewürfelt

2 kleine Knoblauchzehen

1  l Gemüsebrühe (ich nehme Knorr Bouillon pur, wenn ich keine Zeit und keine eingefrorene Selbstgekochte mehr habe) Achtung – die Brühe muss heiß sein!

  El Olivenöl

200  g Risotto-Reis ( Arborio)

200  ml trockener Weißwein

Salz, Pfeffer

20  g kalte Butter

30  g Parmesan (oder mehr… )

2 Handvoll braune Champignons, in hauchdünne Scheiben geschnitten

1/2 Packung Zuckerschoten, in ca. 1 cm breite Streifen geschnitten (ein paar für die Deko zur Seite legen)

 

Die Zubereitung:

Die Zwiebeln und den feingehackten Knoblauch in dem Olivenöl glasig dünsten. Anschließend den Reis dazu geben und vermengen und ca. 1 Minute andünsten. Mit Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze einkochen. Jetzt schon die Champignons dazu geben. Wenn der Weißwein verkocht ist, mit einer Kelle Brühe angießen. Der Reis sollte knapp bedeckt sein. Nicht zu viel aber ausreichend rühren. Die Brühe immer dann nachgießen, wenn der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat. Das Risotto ca. 16 – 20 köcheln lassen. Ich mag es wirklich noch Al Dente. Also zwischendurch einfach probieren. Kurz vor dem Ende der Garzeit die Zuckerschotenstreifen unter das Risotto geben.

Den Topf jetzt von der Flamme nehmen und die Butter und den Parmesan unterrühren. Spätestens jetzt sollte das Risotto „schlotzig“ sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit ein paar Zuckerschoten dekorieren.

Dazu passt: der trockene Weißwein, mit dem schon gekocht wurde.