Mimis Granola

Ein bisschen British Columbia im Glas – #MegCan

Twitter ist ja nicht nur ein Ort für Wortspiele und Whatsapp-Bilder-Vorlagen, manchmal lernt man* dort auch grandiose Menschen kennen und kann sie ein Stück virtuell begleiten.

So ging es mir mit @meg_gyver, deren erstes Kanada-Abenteuer ich quasi „live“ mitverfolgen durfte. Neben vielen tollen Bildern, Eindrücken, Gartenhänden und Knoblauchzehen, brachte Meg auch ein Granola-Rezept von ihrer Reise mit.
Das Rezept ist von Mimi, von der ich mittlerweile so viel gelesen habe, dass ich schon meine, sie zu kennen. Deswegen auch Mimis Granola.
Meg schickte mir nach ihrer Rückkehr ein kleines Glas davon und ich habe es ungelogen auf der Arbeit nebenher aufgegessen.

Da ich nicht mehrmals in der Woche Granola-Pakete einfordern wollte, hab ich sie nach dem Rezept gefragt und backe nun 2 mal im Monat das sagenhaft knusprige Zeug.

Hier ist das Rezept für 2 Bleche:

  • 9 cups gemischte Getreideflocken (ich nehme immer einen Mix aus Alnatura       Mehrkornflocken, Dinkelflocken und die herzhaften Haferflocken von Kölln)
  • 1 cup Traubenkernöl
  • 1 cup Agavendicksaft (ich mische Agavendicksaft und Ahornsirup)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Verschlusskappe Vanilla (nicht Original – aber ich liebe Vanille)
  • Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Zutaten in einer großen Schüssel vermengen, sodass alle Flocken von den Flüssigkeiten überzogen sind.

Zwei tiefe Backbleche mit Backpapier auslegen und die Flockenmischung gleichmäßig auf den Blechen verteilen.

Im Backofen zunächst 15 min anrösten lassen. Dann die Mischung gut wenden und vermengen. Weitere 8 min rösten. Wieder wenden und vermengen. Zum Schluss noch ca. 5 min. Da jeder Ofen anders ist, solltet Ihr dabei bleiben und bei Bedarf die Hitze etwas reduzieren.

Die Bleche aus dem Ofen nehmen und während des Abkühlens weiter ab und an in dem Granola rühren (ich mache es mit den Händen…) – damit es keine Klumpen bildet.

Wenn das Granola komplett abgekühlt ist, in luftdichte Behälter füllen oder gleich genießen.

Varianten: Da ich absoluter Nuss-Fan bin, habe ich in meine Portion noch gehackte Mandeln, Hasel-, Pecan- und Paranüsse gegeben. In die Portion von meinem Mann hab ich weißen Hagelslag (Schokostreusel) gegeben.

Schmeckt zu Joghurt, Obst, mit Milch und Pur.

FullSizeRender 10Vielen Dank Mimi und Meg – ihr bereichert meinen Morgen!

*moi

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NY-Cheesecake mal anders

wie ich eigentlich einen Mascarpone-Frischkäsekuchen mit frischen Himbeeren backen wollte…

Von meinem Geburtstags-Himbeer-Tiramisu hatte ich noch einen Becher Mascarpone und wollte ihn nicht wegschmeissen. Also hab ich Cheesecake-Rezepte mit Mascarpone gesucht und sogar eins bei vanillakitchen.de gefunden.

Geplant waren frische Himbeeren als Spiegel auf dem Kuchen. Die gab es im Dorfladen meines Vertrauens natürlich nicht – also hab ich TK-Himbeeren gekauft. Weil es mir so wenig erschien, hab ich noch ne Packung Rharbarber dazu genommen und hatte gedanklich schon das Himbeer-Rhabarber-Tonkabohnen-Topping auf meinem Cheesecake.

Zu Hause schmiss ich Frischkäse, Eier etc in die Kitchenaid und wollte nur noch die Mascarpone aus dem Kühlschrank holen. Tja – die war da nicht mehr… Jemand hatte sie wohl – wie auch immer verspeist.

So richtig Lust, noch mal los zu fahren hatte ich auch nicht. Also improvisierte ich mit dem Rezept und das Ergebnis ist durchaus köstlich.

Rezept für eine 26er Springform:

Cheesecake-Masse:

  • 700 gr Frischkäse
  • 4 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 1 Pkg Vanille-Zucker
  • 1 EL Orangenzucker (Abgerieben Orangenschale in Zucker eingelegt)
  • 4 EL Mehl (ungefähr… ich hab einfach n bisschen was reingeschüttet)

Für den Boden:

  • 1 Pkg Bahlsen Cheesecake-Butterkekse (es geht auch jede andere Sorte… Vollkorn, normale, zuckerreduzierte… Hauptsachen 200 gr)
  • 100 gr geschmolzene Butter
  • 1 Prise Salz

Für das Topping:

  • 1 Pkg TK-Himbeeren
  • 1 Pkg TK-Rharbarber (natürlich geht auch beides frisch)
  • 4 Blatt rote Gelatine, oder Aga Aga etc.
  • 100 gr Zucker
  • 1 Tonkabohne
  • 1 Glas Apfelsaft (300 ml)
  • Extra-Zucker für die Himbeeren nach Geschmack

Zubereitung:

Zunächst für den Boden die Kekse schreddern. Ich mache das immer in der Moulinette, dann wird es von der Konsistenz wie Paniermehl. Die geschmolzene Butter dann mit dem Keks-Schredder vermischen, Prise Salz dazu und in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform geben. Fest andrücken bis es gleichmäßig und kompakt auf dem Boden ist.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 min backen. Anschließend den Ofen auf 160°C reduzieren und eine kleine Form mit Wasser auf den Boden stellen.

In der Zwischenzeit den Frischkäse schaumig schlagen. Die Eier nach und nach dazu geben gefolgt vom Zucker, Vanille- und Orangenzucker. Alles zu einem cremigen Matsch verrühren und dann noch Esslöffelweise das Mehl dazu geben.

Auf den vorgebackenen Keksboden geben – ich wische die Springform am Rand noch mal mit Speiseöl ein – und dann bei 160°C ca. 30 min backen.

Der Kuchen sollte aufgrund des Wasserdampfs eigentlich nicht einreissen und ist fertig gebacken, wenn er elastisch nachgibt beim Reinpatschen.

Wenn der Kuchen fertig ist, geht es ans Topping. Hierfür die Gelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser ca. 5 min einweichen. In der Zwischenzeit in einem Topf den Rharbarber mit Zucker ankaramelisieren lassen. Mit Apfelsaft ablöschen. Die Tonka-Bohne dreiteilen oder, wer es kräftiger vom Aroma mag reiben und in den Topf geben. Alles aufkochen lassen, bis der Rhabarber die bevorzugte Konsistenz hat. Ich mag es noch ein bisschen knackig, der Gatte lieber weich. Abschließend die Herdplatte ausstellen und die ausgedrückte Gelatine in den Rhabarberkompott geben. Sie löst sich sofort auf und färbt noch mal schön rot.

Jetzt den leicht ausgekühlten Kuchen (noch in der Form) nehmen und den Rhabarberkompott mit einer Schöpfkelle darauf verteilen. Die Tonkabohnenteile bitte vorher rausfischen. Wenn die Stücke vom Rhabarber verteilt sind kommen die Himbeeren (einfach nur antauen lassen, mehr nicht) dazu. Ich habe es einfach alles irgendwie auf dem Kuchen verteilt, so dass keine Lücken mehr waren. Noch  mal mit ein bisschen Zucker nachsüßen und dann den Saft, der noch im Topf ist gleichmäßig über die Früchte gießen.

Jetzt heißt es warten. Ich habe den Kuchen über Nacht im Kühlschrank gelassen – dann war auch das Topping geliert.

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Cookies to die for

Peanutbutter-Marshmallow-Pretzel-Chocolatechip-Cookies

Auf der Suche nach den perfekten Cookies und mit einem Glas Erdnussbutter, das weg musste, hab ich diese Kreation geschaffen 😀

Ich habe keine Ahnung, wie viele Kalorien in einem Keks sind – aber sie sind ziemlich großartig.

Das Ursprungsrezept ist von backeifer.de – wie immer habe ich es aber abgewandelt, weil ich Lust auf Brezeln im Keks hatte etc.

Hier das Rezept für 2 Bleche Cookies:

  • 110 g weiche Butter
  • 120 g Erdnussbutter
  • 150 g brauner Zucker
  • 50 g feinster Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Kappe Vanille-Extrakt
  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 100 g Schokotropfen
  • 1 Hand voll Minibrezeln
  • 1 Hand voll Mini-Marshmallows

Zubereitung:

Butter und Erdnussbutter schaumig rühren. Die beiden Zucker unterrühre, bis es eine homogene Masse ergibt. Jetzt das Ei und den Vanille-Extrakt dazu geben und weiter rühren.

Mehl und Natron vermengen, sieben und unter die Matsche rühren.

Jetzt mit einem Schaber die Schokotropfen unterheben.

Die Minibrezeln in der Hand zerbröseln (es sollte noch erkennbar sein, was es ist. Also nicht zu Staub zermahlen.) und ebenfalls unter die Keksmasse geben.

Jetzt mit 2 Esslöffeln oder einem Eisportionierer kleine Teigmengen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die Häufchen mit der Hand flach drücken, bis sie einigermaßen rund und ansehnlich sind.

IMG_5767Im vorgeheizten Backofen bei 175°C  ca. 12 – 14 min backen. Wenn die Kekse fast fertig gebacken und noch weich sind jeweils 3 – 5 Mini-Marshmallows auf den Cookie drücken und noch mal kurz in den Ofen (2 min max. – die Marshmallows sollen nicht braun werden).

Auf einem Rost abkühlen lassen und luftdicht verpacken. Oder gleich aufessen 😉

 

Flammkuchen vegetarisch

Schnell – knusprig – variantenreich!

Flammkuchen ist mein Standard-Essen, wenn eigentlich nichts mehr im Kühlschrank ist und ich keine Lust habe, mich von Hefeteig auslachen zu lassen.

Neben dem klassischen Rezept mit Speck und Zwiebeln experimentiere ich gerne mit dem, was ich noch so da habe. Daraus entstand auch meine Rote-Bete Variante.

Für ca. ein Blech braucht man für den Teig:

2 EL Öl

125 ml Wasser

1 Prise Salz

250 gr Mehl

Die Zutaten entweder mit der Hand oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ich lasse ihn kurz im Kühlschrank ruhen, während ich den Belag vorbereite.

Den Ofen in der Zwischenzeit auf 200°C (Umluft) vorheizen.

 

Zutaten für die rote-Bete Variation:

2 Knollen frische rote Bete (geschält und dünn gehobelt)

1 Packung Ziegenrolle (entweder den Frischkäse oder den Camembert, schmeckt beides)

4 EL Buko Frischkäse mit Ziegenkäse

2 Hand voll Ruccola

Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben

 

Zutaten für die Birnen-Variante:

2 Birnen (lieber härtere, entkernt und mit Schale in dünne Scheiben geschnitten)

4 EL Schmand

1 Stk. Gorgonzola

Pinienkerne nach Belieben

Salz, Pfeffer, Rosmarin

Den Teig dünn auf Blechgröße ausrollen. Das Ganze kann ruhig etwas „wilder“ aussehen – und muss nicht akkurat das Blech füllen.

Zuerst Schmand oder den Ziegenfrischkäse auf den Teig streichen. Ich mache es wirklich nur hauchdünn, weil ich es sonst zu sappschig finde.

Jetzt entweder die rote Bete oder die dünn geschnittenen Birnen verteilen. Mit dem Käse (Ziegenkäse oder Gorgonzola) weiter machen. Hier kommt es drauf an, wie kräftig man es mag. Je mehr Käse, desto kräftiger ist der Geschmack.

Zum Schluss noch Salzen, Pfeffern und die Kräuter drüber streuen. Bei der Birnen-Variante die Pinienkerne als Abschluss drüber geben.

Den Flammkuchen ca. 20 min bei 200°C backen.

Bei der rote-Bete-Variante nach dem Backen mit frischem Ruccola garnieren, etwas Olivenöl auf dem Flammkuchen verteilen und genießen.

Dazu passt: Ein warmer Sommerabend, gute Gespräche und ein leichter Wein.

 

 

Gauffre Belge – WaffelPorn

1998 hab ich ein Jahr in Brüssel gelebt und auch wenn das Jahr an sich ein wenig „suboptimal“ war, so sind die Gauffre Belge seitdem meine liebste Waffel-Art. Gebacken habe ich sie aber noch nie…

Statt als normaler Rührteig wird diese Art Waffeln mit Hefe angesetzt. So ganz spontan kann man sie daher nicht servieren, aber mit ein bisschen Vorlauf sind die perfekt für eine Kaffeetafel, zum Frühstück oder auch für unterwegs. Eigentlich braucht es auch noch Hagelzucker, den hatte ich aber nicht. Für die nächsten werde ich das aber auf jeden Fall mal probieren.

Ein belgisches Waffeleisen hab ich auch nicht und sie daher mit einem herkömmlichen Eisen gemacht. Also für diese Doppelwaffeln.

Hier also das Rezept für ca. 10 Waffeln

  • 100 gr Butter
  • 2 Eier
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 350 gr Mehl
  • 50 gr Zucker
  • 10 gr Trockenhefe
  • 250 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • Öl für das Eisen

Die Butter im kleinen Top schmelzen lassen, anschließend abkühlen.

2 Eier und das Wasser mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Mehl, Zucker und Salz vermischen und Löffelweise drunter geben. Die Milch anwärmen (nicht kochen) und die Hefe darin auflösen. Alles langsam zu dem Teig in die Maschine geben. Jetzt die abgekühlte, geschmolzene Butter dazu geben. Alles noch mal gut verrühren und dann ca. 45 min abgedeckt gehen lassen.

Ich stelle Hefeteig immer in den auf 30 °C erwärmten Ofen – bisher funktioniert das fantastisch.

Wenn der Teig ausreichend gegangen ist das Waffeleisen vorheizen und einölen.

Den Teig in das Eisen geben – es sollte wirklich gut gefüllt sein – und kurz anbacken lassen. Dann hab ich das Eisen einfach kurz mit der Hand gedreht… Also quasi ein belgisches Waffeleisen imitiert. Achtung, der Griff kann heiß werden. Daher lieber ein Tuch zur Hilfe nehmen. Ca. 20 Sekunden kopfüber backen lassen und dann wieder normal hinstellen. Je nach Waffeleisen brauchen die Waffeln ca. 5 min Backzeit. Einfach selber ausprobieren.

Dazu passt angeschlagene Vanille-Sahne, Marmelade, Ahornsirup, geschmolzene Schokolade, Puderzucker oder oder oder. Und natürlich: Kaffee!

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Baileys-Marzipan-Marmor-Gugelhupf

BaileysMarzipanMarmorIn Zeiten, in denen alle irgendwie Modetorten mit viel gefärbtem Fondant backen, bin ich mit meinen oldschooligen Kuchen manchmal ein bisschen uncool.
Aber sowohl beim Backen als auch beim Essen finde ich es einfach netter, wenn der Kuchen aus möglichst guten Zutaten mit tollem Geschmack besteht.

 

Deswegen nehme ich auch echte Butter, gute Schokolade und andere möglichst natürliche Zutaten anstatt viel zuckrigem Dekor.

Das Rezept für den Gugelhupf ist recht simpel – ich habe es noch um das Marzipan und den Kakao erweitert. Beides kann man aber problemlos weglassen und auch den Baileys zB durch Eierlikör oder einen anderen Sahnelikör ersetzen. Ob man es mit oder ohne gehackte Schokolade macht, ist auch eine Geschmacksache.

Hier nun die Zutaten für eine Gugelhupfform:

  • 250 gr Butter (weich)
  • 250 gr (feinster) Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 ml Baileys
  • 1/2 Packung Marzipan (oder wer mag stattdessen 150 gr. gehackte Schokolade)
  • 3 EL Kakaopulver
  • Mehl und Butter für die Form

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz aufschlagen, bis es cremig wird. Die Eier nach und nach dazu geben und alles gut aufschlagen. Nun das Marzipan in kleinen Stücken dazu geben, verrühren bis alles eine cremige Masse ist.
Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise unter die Masse rühren.  Den Baileys im feinen Strahl zu dem Teig geben und dabei immer weiter rühren.

Eine Gugelhupfform fetten und ausmehlen, die Hälfte des Teigs in die Form füllen. Den restlichen Teig mit dem Kakaopulver verrühren und auf den „weißen“ Teig in die Form füllen. Mit einer Gabel den dunklen Teig vorsichtig unter den hellen Teig ziehen, sodass eine Marmorierung entsteht.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (Umluft) ca. 50 – 60 min backen. Wie immer die Stäbchenprobe machen, ob er gar genug ist.

Anschließend aus dem Ofen nehmen und noch ca. 30 min in der Form ruhen lassen.

Auf eine Kuchenplatte stürzen und je nach Geschmack mit dunkler Kuvertüre überziehen, einen Bailey-Zuckerguss machen, mit Puderzucker oder Kakao bestäuben.

Dazu passt Kaffee 😀

 

Sauerteigbrot wie von Grossmutti 

Kindheit in einer Scheibe Brot 

Irgendwie bin ich nicht so der Brotesser. Das hier beim Bäcker schmeckt nicht, ist überhaupt nicht knusprig und vor allem backen alle nur mit Hefe.

Und dann hat die Meiliese mit ihrem Friedbert angefangen und ich habe mich an die Brote meiner Großmutter erinnert. Mit 6 Kindern, 2 Hausmädchen und 1 Wäschefrau gingen da früher ganze Backladungen über den Tisch. Grossmutti hat so viel gebacken, dass wir sogar ein eigenes Backhaus hatten. Am Backtag war wohl das halbe Dorf mit von der Partie…

Ich habe mich an einigen Broten versucht. Mit fertigem Sauerteig, mit Hefe… Aber so richtig toll waren die nicht. Heute habe ich dann meinen selbstgezüchteten Gottfried zum Einsatz gebracht. 

Es ist noch nicht die totale Perfektion. Aber es schmeckt erstmalig wirklich toll:

Zutaten:

  • 200 gr frischer Sauerteig 
  • 150 gr Roggenmehl 
  • 275 gr Weizenmehl 
  • 1/2 EL Salz
  • 250 ml warmes Wasser 

Ich habe einfach alles zusammen mit dem knethaken bearbeitet. So 5 min lang. Der Teig ist dann noch ziemlich klebrig.

Zum gehen lassen hab ich den Teig in eine kleine, gemehlte Form gefüllt und 4 Std stehen bzw. gehen lassen.

Anschließend auf einem bemehlten Blech zu nem Laib umgeschlagen und noch mal 30 min gehen lassen.

Ofen auf 220°C vorheizen, eine feuerfeste Form mit Wasser auf den Ofenboden stellen und dann das Brot 20 min bei der Hitze backen. Anschließend noch mal 20 min bei 200°C bis das Brot hohl klingt, wenn man unten drauf klopft.

Kurz abkühlen lassen und anschließenden genießen 🙂