Roastbeef mit Kräuterkruste an selbstgemachter Remoulade

ein Klassiker mit Suchtfaktor

Wir haben hier auf dem Dorf nicht viel – aber wir haben wirklich exzellente Schlachter. Bei „meinem“ Schlachter konnte ich daher auch ein Roastbeef mit Schwarte vorbestellen, dass ich dann mit einer Kräuterkruste niedergegart habe. Es war Teil eines Brunches, daher ist die Mengenangabe nicht valide. Wenn es als Hauptgericht serviert wird, reicht es wahrscheinlich nicht für 10 Personen.

Es ist super simpel und einfach köstlich.

Zutaten für 10 Personen (wenn es noch was anderes gibt):

  • 1,5 kg Roastbeef mit Schwarte
  • 1 kl. Bund Rosmarin
  • 1 kl. Bund Thymian
  • 2 EL grobes Meersalz
  • Olivenöl

Das Roastbeef in der Pfanne mit Olivenöl von allen Seiten kross anbraten – besonders mit der Schwartenseite.

Den Ofen auf 100°C vorheizen.

IMG_5442Die Kräuter abwaschen und trockentupfen und grob zerrupfen. Dann das angebratene Roastbeef mit dem groben Meersalz leicht einreiben und die Kräuter auf die Schwartenseite legen.

In einem tieferen Backblech bei 100°C bis zu einer Kerntemperatur von 52°C garen lassen. Bei mir hat das ca. 1 Std gedauert. Wer es weniger rosa mag, gart bis 55°C Kerntemperatur.

 

 

Für die Remoulade:

  • 300 ml Sonnenblumenöl oder ein anderes geschmacksneutrales Öl
  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Balsamico weiß
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schalotte
  • 3 Cornichons
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL Petersilie
  • 4 EL Joghurt

Wichtig ist, dass alle Zutaten ungefähr Raumtemperatur haben. Daher Senf und Eier vorher aus dem Kühlschrank nehmen.

Und natürlich – Gwyneth sei Dank –  hier der Hinweis: Da die Eier roh verarbeitet und gegessen werden, nehmt bitte Eier von Hühnern Eures Vertrauens! 

Mit dem Handrührer oder Mixer Eigelb, Zucker, Balsamico, Senf und Zitronensaft zu einer homogenen Masse schlagen. Jetzt das Öl reinrinnen lassen. Der Strahl muss konstant und fein sein, ansonsten gerinnt sowas auch mal schnell. Wenn das Öl komplett eingerührt ist, solltet Ihr eine feine Mayonaise haben. Mit Salz abschmecken.

Die Schalotte, Cornichons und Kapern feinhacken oder mit so einem Blitzzerkleinerer bearbeiten, bis sie wirklich fein sind. Die Kräuter ebenfalls hacken. Alles unter die Mayo geben und zum Schluss mit dem Joghurt vermischen.

Das Roastbeef noch warm in dünne oder dicke Scheiben schneiden und mit der Remoulade zusammen servieren.

Schmeckt auch kalt über Nudelsalat 😀IMG_5567

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Pasta mit Pesto

Pesto ist einfach köstlich und vor allem ist es ganz schnell selbstgemacht. Ich hatte noch ein bisschen Ruccola über, der als Salat schon nicht mehr ganz so knackig war, aber für ein Pesto noch perfekt geeignet. So ist die Idee für das Gericht entstanden.

Buccola-Pasta

Dank meiner neuen Kirchen-Aid inkl. Pasta-Aufsatz hab ich die Nudeln dann auch gleich noch selber gemacht und ich muss sagen, dass sie mir wirklich besser schmecken als die, die man im Supermarkt als „frische“ Pasta so kaufen kann.

Lecker Lecker
Die Zutaten im Überblick

Für das Pesto:

  • 100 gr Ruccola
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 30 gr Pinienkerne
  • 50 gr Parmesan
  • 8 EL Olivenöl mild

Alle Zutaten in einen Mixer geben. So lange pürieren, bis es eine schön cremige Konsistenz hat. Nach Bedarf noch mit Salz abschmecken. Wer mag, kann auch noch eine kleine Chili mit reingeben.

Die Pasta!

Normaler weise macht man sie entweder mit Ei, oder mit Hartweizenmehl. Ich habe aus versehen zu viel Hartweizenmehl bestellt und bastel mir seitdem immer eine Pasta aus beidem. Sicher überhaupt nicht italienisch und original – ich finde es aber toll so.

Rezept für 2 Personen, wenn es sonst nix gibt 🙂

  • 300 gr. Hartweizenmehl
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schuss Olivenöl

Mehl in die Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte machen. Hier rein die Eier geben. Salz und Olivenöl dazu. Mit einem Holzlöffel die immer etwas Mehl über die Eier geben und alles dabei verquirlen, bis es eine teigartige Masse ergibt.

Den Teig nun mit den Händen geschmeidig kneten und schließlich zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Std in den Kühlschrank geben.

Nach der Ruhephase aus der Kugel einer längliche Wurst formen. Hiervon immer eine ca. daumendicke Scheibe abschneiden und in der Nudelmaschine auswalzen. Prinzip sollte bekannt sein. Ich walze bis Stufe 5 – lege dann die Platte auf ein bemehltes Küchenhandtuch. Wenn der gesamte Teig zu Platten gewalzt ist, kommt der Aufsatz für die Bandnudeln. Alle Platten damit schneiden und die Bandnudeln zum antrocknen aufhängen.

Wasser zum Kochen bringen, salzen – Nudeln darin ca. 3 – 4 Minuten al Dente kochen. Vor dem Abgießen ein wenig Nudelwasser abnehmen.

Die gekochten Nudeln dann mit dem Pesto vermengen – wenn es zu trocken ist, mit den Nudelwasser geschmeidig machen.

Dazu passen in kleine Tomaten, die ich mit Vanille und Chili gebraten habe.

 

Hummus – schnell selbstgemixt

sehr knoblauchig aber göttlich!

Schon länger wollte ich Hummus einmal selber machen. Ob zu Fladenbrot, gegrilltem oder rohem Gemüse und anderen mediterranen Gerichten, irgendwie passt es immer perfekt.

Das Rezept:

  • 1 Dose Kichererbsen (400 gr)
  • 2 EL Sesam-Paste
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 TL Currypulver
  • Saft von 1 Limette
  • Salz/Pfeffer
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • mildes Olivenöl

Hummus1.jpgDie Kichererbsen abgießen, den „Saft“ aber auffangen – der wird noch gebraucht. In einem hohen Gefäß die Kichererbsen, Sesampaste, klein gehackte Knoblauchzehen, Chili gehackt, Curry, Koriander und den Saft von der Limette mit dem Stabmixer pürieren.

Wenn die Masse zu trocken ist, ein wenig von dem Kichererbsen-Wasser dazu geben, bis es eine fast cremige Konsistenz hat. Zum Abschluss Olivenöl dazu geben (ca. 1 EL) und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun in einer Schale ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Mit grober, gehackter Petersilie garnieren.