Cookies to die for

Peanutbutter-Marshmallow-Pretzel-Chocolatechip-Cookies

Auf der Suche nach den perfekten Cookies und mit einem Glas Erdnussbutter, das weg musste, hab ich diese Kreation geschaffen 😀

Ich habe keine Ahnung, wie viele Kalorien in einem Keks sind – aber sie sind ziemlich großartig.

Das Ursprungsrezept ist von backeifer.de – wie immer habe ich es aber abgewandelt, weil ich Lust auf Brezeln im Keks hatte etc.

Hier das Rezept für 2 Bleche Cookies:

  • 110 g weiche Butter
  • 120 g Erdnussbutter
  • 150 g brauner Zucker
  • 50 g feinster Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Kappe Vanille-Extrakt
  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 100 g Schokotropfen
  • 1 Hand voll Minibrezeln
  • 1 Hand voll Mini-Marshmallows

Zubereitung:

Butter und Erdnussbutter schaumig rühren. Die beiden Zucker unterrühre, bis es eine homogene Masse ergibt. Jetzt das Ei und den Vanille-Extrakt dazu geben und weiter rühren.

Mehl und Natron vermengen, sieben und unter die Matsche rühren.

Jetzt mit einem Schaber die Schokotropfen unterheben.

Die Minibrezeln in der Hand zerbröseln (es sollte noch erkennbar sein, was es ist. Also nicht zu Staub zermahlen.) und ebenfalls unter die Keksmasse geben.

Jetzt mit 2 Esslöffeln oder einem Eisportionierer kleine Teigmengen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die Häufchen mit der Hand flach drücken, bis sie einigermaßen rund und ansehnlich sind.

IMG_5767Im vorgeheizten Backofen bei 175°C  ca. 12 – 14 min backen. Wenn die Kekse fast fertig gebacken und noch weich sind jeweils 3 – 5 Mini-Marshmallows auf den Cookie drücken und noch mal kurz in den Ofen (2 min max. – die Marshmallows sollen nicht braun werden).

Auf einem Rost abkühlen lassen und luftdicht verpacken. Oder gleich aufessen 😉

 

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Vegetarische Tom Kha Gai

vegane-tom-kha-gai

Ich liebe Tom Kha Gai-Suppe. Aber ich mag generell nicht so gerne Hähnchenfleisch und momentan ist ja eh alles auf veggie bei uns. Daher hab ich meine liebste Suppe einfach mal in einer vegetarischen Variante gekocht.

Da auch Soja-Produkte auf der „Tabu“-Liste stehen, waren die ganzen vegetarisch-veganen Alternativen im Netz keine Lösung. Insofern ist diese Tom Kha Gai meine ganz eigene, thailändische Gemüse-Suppe. Bei uns auf dem Dorf gibt es kein Galgant, weshalb ich für den 1. Versuch auf die Tom Kha Gai-Paste aus dem Supermarkt zurück gegriffen habe. Diese ist mir aber ein wenig zu limettig. Beim nächsten Mal werde ich es noch mal anders kochen.

Zutaten für 6 Personen:

1 EL Kokosöl

2 Dosen Kokosmilch

2 Dosen Wasser

4 TL Tom Kha Suppen-Paste (ich hatte die von real Thai)

2 Karotten geschält und fein gewürfelt

1 Broccoli in kleine Röschen geteilt

1 Pkg frische Shitake-Pilze geviertelt

1/2 Pkg Kaiserschoten gedrittelt

Salz, Chili, Zucker, Pfeffer nach Belieben

(wer bis hier kocht, hat es vegan)

3 EL Sahne

 

Kokosöl und -milch zusammen mit dem Wasser erwärmen. Die Tom-Kha-Suppenpaste dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, bis es passt. Ich habe noch eine Chili dazu gegeben, weil ich es gerne scharf esse.

Das Gemüse dazu geben, wobei die Karotten zuerst in den Topf sollten, weil sie eine längere Garzeit haben. Nach ca. 5 – 7 Minuten die Shitake Pilze und den Broccoli dazu und noch mal 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss die Zuckerschoten, die brauchen nur noch ca. 3 Minuten.

Wem es nicht cremig genug ist, der kann noch ein bisschen mit Sahne arbeiten.

Dazu passt: Reis

 

 

Flammkuchen vegetarisch

Schnell – knusprig – variantenreich!

Flammkuchen ist mein Standard-Essen, wenn eigentlich nichts mehr im Kühlschrank ist und ich keine Lust habe, mich von Hefeteig auslachen zu lassen.

Neben dem klassischen Rezept mit Speck und Zwiebeln experimentiere ich gerne mit dem, was ich noch so da habe. Daraus entstand auch meine Rote-Bete Variante.

Für ca. ein Blech braucht man für den Teig:

2 EL Öl

125 ml Wasser

1 Prise Salz

250 gr Mehl

Die Zutaten entweder mit der Hand oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ich lasse ihn kurz im Kühlschrank ruhen, während ich den Belag vorbereite.

Den Ofen in der Zwischenzeit auf 200°C (Umluft) vorheizen.

 

Zutaten für die rote-Bete Variation:

2 Knollen frische rote Bete (geschält und dünn gehobelt)

1 Packung Ziegenrolle (entweder den Frischkäse oder den Camembert, schmeckt beides)

4 EL Buko Frischkäse mit Ziegenkäse

2 Hand voll Ruccola

Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben

 

Zutaten für die Birnen-Variante:

2 Birnen (lieber härtere, entkernt und mit Schale in dünne Scheiben geschnitten)

4 EL Schmand

1 Stk. Gorgonzola

Pinienkerne nach Belieben

Salz, Pfeffer, Rosmarin

Den Teig dünn auf Blechgröße ausrollen. Das Ganze kann ruhig etwas „wilder“ aussehen – und muss nicht akkurat das Blech füllen.

Zuerst Schmand oder den Ziegenfrischkäse auf den Teig streichen. Ich mache es wirklich nur hauchdünn, weil ich es sonst zu sappschig finde.

Jetzt entweder die rote Bete oder die dünn geschnittenen Birnen verteilen. Mit dem Käse (Ziegenkäse oder Gorgonzola) weiter machen. Hier kommt es drauf an, wie kräftig man es mag. Je mehr Käse, desto kräftiger ist der Geschmack.

Zum Schluss noch Salzen, Pfeffern und die Kräuter drüber streuen. Bei der Birnen-Variante die Pinienkerne als Abschluss drüber geben.

Den Flammkuchen ca. 20 min bei 200°C backen.

Bei der rote-Bete-Variante nach dem Backen mit frischem Ruccola garnieren, etwas Olivenöl auf dem Flammkuchen verteilen und genießen.

Dazu passt: Ein warmer Sommerabend, gute Gespräche und ein leichter Wein.

 

 

Risotto mit Champignons und Zuckerschoten

risotto

Vegetarische Küche mit dem Glücklich-Faktor

Da ich momentan überwiegend vegetarisch koche, war ich auf der Suche nach ein bisschen Abwechslung in meiner Küche. Dabei ist mir immer wieder Risotto über den Weg gelaufen.  Eigentlich dachte ich, es sei zu aufwendig – aber dann hab ich es doch einfach mal probiert. Das Ergebnis war nicht nur erstaunlich schmackhaft, sondern auch genau so „schlotzig, wie es ein gutes Risotto sein sollte.

Hier die Zutaten für 4 Portionen:

1 kleine Zwiebel fein gewürfelt

2 kleine Knoblauchzehen

1  l Gemüsebrühe (ich nehme Knorr Bouillon pur, wenn ich keine Zeit und keine eingefrorene Selbstgekochte mehr habe) Achtung – die Brühe muss heiß sein!

  El Olivenöl

200  g Risotto-Reis ( Arborio)

200  ml trockener Weißwein

Salz, Pfeffer

20  g kalte Butter

30  g Parmesan (oder mehr… )

2 Handvoll braune Champignons, in hauchdünne Scheiben geschnitten

1/2 Packung Zuckerschoten, in ca. 1 cm breite Streifen geschnitten (ein paar für die Deko zur Seite legen)

 

Die Zubereitung:

Die Zwiebeln und den feingehackten Knoblauch in dem Olivenöl glasig dünsten. Anschließend den Reis dazu geben und vermengen und ca. 1 Minute andünsten. Mit Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze einkochen. Jetzt schon die Champignons dazu geben. Wenn der Weißwein verkocht ist, mit einer Kelle Brühe angießen. Der Reis sollte knapp bedeckt sein. Nicht zu viel aber ausreichend rühren. Die Brühe immer dann nachgießen, wenn der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat. Das Risotto ca. 16 – 20 köcheln lassen. Ich mag es wirklich noch Al Dente. Also zwischendurch einfach probieren. Kurz vor dem Ende der Garzeit die Zuckerschotenstreifen unter das Risotto geben.

Den Topf jetzt von der Flamme nehmen und die Butter und den Parmesan unterrühren. Spätestens jetzt sollte das Risotto „schlotzig“ sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit ein paar Zuckerschoten dekorieren.

Dazu passt: der trockene Weißwein, mit dem schon gekocht wurde.

Noch ein „Foodblog“ – muss das sein?

…oder wie ich an einem Mittwoch krank zu Hause war…

Jetzt also auch noch ein Blog zu der Kocherei. Ja – so hab ich auch geguckt.
Eigentlich verbringe ich wahrlich genug Zeit im Internet… Jetzt gerade komme ich aber sehr schlecht vom Sofa hoch und nutze diese kleine Auszeit, um meine lose Sammlung an Rezepten und Fotos mal allgemein zugänglich zu machen.

Da ich weder Profi-Koch, noch -Fotograf noch -Schreiber bin, ist es eben genau das, was es ist.

Eine mit Leidenschaft und Kalorien kochende Frau, die mehr oder weniger ansprechende Fotos mit den dazugehörigen Buchstaben versieht und so vielleicht Lust aufs Nachkochen oder zumindest Nachlesen macht.