Sauerteigbrot wie von Grossmutti 

Kindheit in einer Scheibe Brot 

Irgendwie bin ich nicht so der Brotesser. Das hier beim Bäcker schmeckt nicht, ist überhaupt nicht knusprig und vor allem backen alle nur mit Hefe.

Und dann hat die Meiliese mit ihrem Friedbert angefangen und ich habe mich an die Brote meiner Großmutter erinnert. Mit 6 Kindern, 2 Hausmädchen und 1 Wäschefrau gingen da früher ganze Backladungen über den Tisch. Grossmutti hat so viel gebacken, dass wir sogar ein eigenes Backhaus hatten. Am Backtag war wohl das halbe Dorf mit von der Partie…

Ich habe mich an einigen Broten versucht. Mit fertigem Sauerteig, mit Hefe… Aber so richtig toll waren die nicht. Heute habe ich dann meinen selbstgezüchteten Gottfried zum Einsatz gebracht. 

Es ist noch nicht die totale Perfektion. Aber es schmeckt erstmalig wirklich toll:

Zutaten:

  • 200 gr frischer Sauerteig 
  • 150 gr Roggenmehl 
  • 275 gr Weizenmehl 
  • 1/2 EL Salz
  • 250 ml warmes Wasser 

Ich habe einfach alles zusammen mit dem knethaken bearbeitet. So 5 min lang. Der Teig ist dann noch ziemlich klebrig.

Zum gehen lassen hab ich den Teig in eine kleine, gemehlte Form gefüllt und 4 Std stehen bzw. gehen lassen.

Anschließend auf einem bemehlten Blech zu nem Laib umgeschlagen und noch mal 30 min gehen lassen.

Ofen auf 220°C vorheizen, eine feuerfeste Form mit Wasser auf den Ofenboden stellen und dann das Brot 20 min bei der Hitze backen. Anschließend noch mal 20 min bei 200°C bis das Brot hohl klingt, wenn man unten drauf klopft.

Kurz abkühlen lassen und anschließenden genießen 🙂 

 

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