Roasted Almonds

Snacks sind wichtig für mich und ich war ein totaler Nuss-Junkie. Gesunde Fette, Brainfood etc. etc…

Mandeln sind momentan die einzige Snack-Quelle, die ich gut vertrage und geröstet mit Salz und Zucker machen sie mich sehr glücklich.

Zutaten:
200 gr. Mandeln

1 Tasse warmes Wasser

2 TL Salz

2 TL Zucker

Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einer Pfanne die Mandeln ohne Fett anrösten. Im warmen Wasser je 1 TL Salz und Zucker auflösen und nach einiger Zeit zu den Mandeln in die Pfanne geben.IMG_6197

Das Wasser sollte komplett verkochen.

Anschließend die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Mit je 1 TL Salz und 1 TL Zucker bestreuen und kurz durchmischen.

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Jetzt im Ofen noch einmal ca. 10 Min. rösten lassen. Komplett abkühlen und dann entweder direkt snacken oder im Schraubglas aufbewahren.

Die Roasted Almond passen super auf meine Schokolade, übers Müsli, in den Salat oder eben einfach pur.

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Mandelbutter

Eine Zutat, die aus meiner histaminarmen Ernährung nicht mehr wegzudenken ist, ist Mandelbutter.

Und es ist unfassbar easy herzustellen, weil es nur aus eigentlich 2 Zutaten besteht. Ihr braucht aber einen guten Mixer/Multizerkleinerer (geht sicher auch mit dem Thermomix :D)

Zutaten:

200 gr Mandeln (Bio oder nicht… hauptsache, sie schmecken nicht muffig)

1 TL Salz

1 TL Vanille

1/2 TL Zimt

Backofen auf 135°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Mandeln auf dem Blech verteilen, sodass sie nicht übereinander liegen.

Nun im Ofen ca. 35 min rösten lassen. Dabei immer mal wieder am Blech rütteln, damit sie nicht auf einer Seite anbrennen.

Anschließend müssen die Mandeln komplett runterkühlen.

Jetzt die Mandeln zusammen mit Salz, Vanille und Zimt in den Mixer geben und auf höchster Stufe (ggf. mit Puls-Funktion) mahlen. Das Mandelmehl setzt sich wahrscheinlich zwischendurch am Behälter fest, dann einfach mit einem Spatel immer wieder den Rand freischaben. Nach ca. 3 – 4 Min. wird das Mehl zu Muß und müsste sich im unteren Teil festsetzen. Dann kurz aufhören zu mixen und ca. 1 Min. ruhen lassen. Nun treten die Öle aus und die Butter-Magie passiert 😀

Nach der Ruhezeit noch einmal auf höchster Stufe mixen, bis es eine cremige Konsistenz hat. (Ähnlich der Erdnussbutter). Wenn die Mandelbutter komplett cremig ist, einfach in ein Schraubglas füllen und in den Kühlschrank stellen.

Ich esse sie auf Brot mit Apfelgelee, als Topping im Müsli oder eben als Basiszutat für die vegane Roasted-Almond Schokolade.IMG_6233.jpg

 

Sissis Roasted Almond Chocolate

Seit Anfang des Jahres habe ich eine neue  Bereicherung zu meinen eh schon bestehenden Allergien und Unverträglichkeiten. Histaminintoleranz. Irgendwann schreibe ich mal mehr dazu – aber heute soll es hier um etwas anderes gehen.

Bedingt durch eben diese Histaminintoleranz kann ich keine Schokolade mehr mit Kakao essen. Durch die Laktoseintoleranz allerdings auch keine „normale“ weiße Schokolade.

Ich habe mich dann durch das Sortiment an veganen weißen Schokoladen getetestet und fand alle mehr oder weniger unbefriedigend.

Also habe ich meine ganz persönliche laktosefreie, histaminarme und trotzdem unglaublich köstliche Mandel-Schoki kreiert.

Und hier ist das Rezept.
Je nachdem, wo ihr die Schokolade reingießen wollt, reicht das Rezept für 1 – 2 Tafeln. Wenn ihr keine Silikonformen habt, kann die Schokolade auch auf Backpapier gestrichen oder in Pralinenformen gegossen werden etc.

Kcal-Angaben kann ich keine machen – ich glaube, ich möchte das auch nicht so genau wissen, wie viel kcal ein Stückchen hat.

Zutaten:

50 gr. Kakaobutter

50 gr. Mandelbutter (das Rezept habe ich hier aufgeschrieben)

25 ml Ahornsirup

1 TL Vanille

1/2 TL Zimt

2 EL Roasted Almonds

 

Zubereitung:

Im Wasserbad die Kakaobutter langsam schmelzen lassen.

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Anschließend zum wieder abkühlen wegstellen. In der Zwischenzeit die Mandelbutter, den Ahornsirup, Vanille und Zimt in einer Schüssel vermischen.

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Wenn die Kakaobutter 32°C hat (mit einem Thermometer messen), kann die Mandelbutter-Mische mit einem Spatel langsam druntergemischt werden. Es ist noch recht flüssig, wenn alles vermischt ist.

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Nun die „Schokolade“ in die Form gießen und etwas weiter abkühlen lassen. Die Mandeln grob hacken und zum Schluss über die Schokolade streuen.

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Zum Kühlen in den Kühlschrank geben und am Besten kalt genießen.

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Über die Haltbarkeit kann ich noch keine Aussage treffen, weil sie wahrscheinlich das Wochenende nicht überleben wird.

Mimis Granola

Ein bisschen British Columbia im Glas – #MegCan

Twitter ist ja nicht nur ein Ort für Wortspiele und Whatsapp-Bilder-Vorlagen, manchmal lernt man* dort auch grandiose Menschen kennen und kann sie ein Stück virtuell begleiten.

So ging es mir mit @meg_gyver, deren erstes Kanada-Abenteuer ich quasi „live“ mitverfolgen durfte. Neben vielen tollen Bildern, Eindrücken, Gartenhänden und Knoblauchzehen, brachte Meg auch ein Granola-Rezept von ihrer Reise mit.
Das Rezept ist von Mimi, von der ich mittlerweile so viel gelesen habe, dass ich schon meine, sie zu kennen. Deswegen auch Mimis Granola.
Meg schickte mir nach ihrer Rückkehr ein kleines Glas davon und ich habe es ungelogen auf der Arbeit nebenher aufgegessen.

Da ich nicht mehrmals in der Woche Granola-Pakete einfordern wollte, hab ich sie nach dem Rezept gefragt und backe nun 2 mal im Monat das sagenhaft knusprige Zeug.

Hier ist das Rezept für 2 Bleche:

  • 9 cups gemischte Getreideflocken (ich nehme immer einen Mix aus Alnatura       Mehrkornflocken, Dinkelflocken und die herzhaften Haferflocken von Kölln)
  • 1 cup Traubenkernöl
  • 1 cup Agavendicksaft (ich mische Agavendicksaft und Ahornsirup)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Verschlusskappe Vanilla (nicht Original – aber ich liebe Vanille)
  • Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Zutaten in einer großen Schüssel vermengen, sodass alle Flocken von den Flüssigkeiten überzogen sind.

Zwei tiefe Backbleche mit Backpapier auslegen und die Flockenmischung gleichmäßig auf den Blechen verteilen.

Im Backofen zunächst 15 min anrösten lassen. Dann die Mischung gut wenden und vermengen. Weitere 8 min rösten. Wieder wenden und vermengen. Zum Schluss noch ca. 5 min. Da jeder Ofen anders ist, solltet Ihr dabei bleiben und bei Bedarf die Hitze etwas reduzieren.

Die Bleche aus dem Ofen nehmen und während des Abkühlens weiter ab und an in dem Granola rühren (ich mache es mit den Händen…) – damit es keine Klumpen bildet.

Wenn das Granola komplett abgekühlt ist, in luftdichte Behälter füllen oder gleich genießen.

Varianten: Da ich absoluter Nuss-Fan bin, habe ich in meine Portion noch gehackte Mandeln, Hasel-, Pecan- und Paranüsse gegeben. In die Portion von meinem Mann hab ich weißen Hagelslag (Schokostreusel) gegeben.

Schmeckt zu Joghurt, Obst, mit Milch und Pur.

FullSizeRender 10Vielen Dank Mimi und Meg – ihr bereichert meinen Morgen!

*moi

Schnelle Antipasti

wenig Öl und viel Geschmack

Ich liebe Antipasti und mache sie eigentlich ständig. Zum Grillen, Silvester zum Fondue oder eben auch zum Brunch. Da die eingelegten Sachen aus dem Glas immer zu viel Öl haben, finde ich die selbstgemachten definitiv ansprechender und sie sind bestimmt auch VIEL gesünder.

Für eine bunte Platte braucht Ihr:

  • Zucchini
  • Möhren
  • Champignons
  • Spitzpaprika
  • 1 großen Bund frische italienische Kräuter
  • 4 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl
  • ca. 100 ml Prosecco
  • Balsamico-Essig weiß und rot
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • gemahlene Paprika

Die Zucchini in Scheiben schneiden, die Möhren und die Paprika in Scheiben reiben – die Champignons vierteln. Den Knoblauch schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden, die Kräuter waschen und trocken tupfen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Zucchinischeiben anbraten. Eine in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe dazu geben. Salzen und Pfeffern nach Geschmack. Wenn die Zucchini ausreichend angebraten ist (sie sollte sich schon bräunlich färben), mit etwas Prosecco und weißem Balsamico ablöschen. Eine Handvoll zerrupfte Kräuter (Thymian, Rosmarin, Majoran) dazu und in eine Schale geben.

Die Champignons werden statt mit weißem mit rotem Balsamico abgelöscht und müssen sehr scharf angebraten werden. Hier auch noch Paprika-Pulver dazu geben. Als Kräuter nehme ich immer Thymian und Marjoran.

Mit der Paprika verfahren wie mit der Zucchini.

Die Möhren ebenfalls in Olivenöl und mit Knoblauch anbraten. Mit Zucker karamelisieren lassen und anschließend salzen und pfeffern. Ebenfalls mit Prosecco und weißem Balsamico ablöschen, Thymian drüber und in eine Schale geben.

Alles über Nacht ziehen lassen und zum Servieren die Kräuter entfernen.

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In Gin gebeizter Lachs

…weil ich keinen Whisky mag!

Der gebeizte Lachs gehört bei uns seit Jahren zu Weihnachten dazu. Anfangs haben wir ihn in Whisky gelegt, aber ich mag gar keinen Whisky. Nachdem wir hier ja mittlerweile eine ansehnliche Gin-Bar haben, hab ich einfach mal mit meinem liebsten Schnappes experimentiert. Herausgekommen ist der wohl leckerste Graved Lachs ever.

Zutaten:

1 Lachsseite (oder auch 2)

4 EL braunen Zucker

3 EL Salz

2 EL gestoßener bunter Pfeffer

2 EL guter Gin (ich habe GinMare genommen, weil ich ihn einfach sehr gerne mag)

1 Pkg TK-Dill

2 Bio-Zitronen

3 Bio-Limetten

einige Wachholderbeeren getrocknet

Den Lachs mit kaltem Wasser abwaschen und dann trocken tupfen. Mit der Hautseite nach unten in eine Auflaufform oder ähnliches geben. Er sollte im Ganzen reinpassen.

In einer Schüssel Salz, Zucker und Pfeffer mischen. Die Wachholderbeeren anquetschen. Damit den Fisch massieren. Es muss alles auf dem Lachs verteilt sein. Jetzt mit dem Gin beträufeln. Zum Schluss den Dill auf der Lachsseite verteilen. Alles mit in Scheiben geschnittenen Limetten und Zitronen abdecken. Jetzt die Auflaufform mit Frischhaltefolie versehen das Ganze für mindestens 24 Std in den Kühlschrank stellen. Ich stelle immer noch eine kleinere Form mit Wasser (wegen des Gewichts) auf den Fisch, damit er ein wenig mehr angedrückt wird.

Nach der Beizzeit die Zitrusfrüchte runter nehmen und die Beize abwischen. Entweder mit Küchenkrepp oder auf die Schnelle Art: kurz unter den Wasserhahn. Den Lachs trocken tupfen und in hauchdünnen Scheiben das Fleisch runtersäbeln.
Dazu passt normale Senf-Dill-Sauce, Wasabi-Meerrettich oder auch normaler Meerettich.

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Roastbeef mit Kräuterkruste an selbstgemachter Remoulade

ein Klassiker mit Suchtfaktor

Wir haben hier auf dem Dorf nicht viel – aber wir haben wirklich exzellente Schlachter. Bei „meinem“ Schlachter konnte ich daher auch ein Roastbeef mit Schwarte vorbestellen, dass ich dann mit einer Kräuterkruste niedergegart habe. Es war Teil eines Brunches, daher ist die Mengenangabe nicht valide. Wenn es als Hauptgericht serviert wird, reicht es wahrscheinlich nicht für 10 Personen.

Es ist super simpel und einfach köstlich.

Zutaten für 10 Personen (wenn es noch was anderes gibt):

  • 1,5 kg Roastbeef mit Schwarte
  • 1 kl. Bund Rosmarin
  • 1 kl. Bund Thymian
  • 2 EL grobes Meersalz
  • Olivenöl

Das Roastbeef in der Pfanne mit Olivenöl von allen Seiten kross anbraten – besonders mit der Schwartenseite.

Den Ofen auf 100°C vorheizen.

IMG_5442Die Kräuter abwaschen und trockentupfen und grob zerrupfen. Dann das angebratene Roastbeef mit dem groben Meersalz leicht einreiben und die Kräuter auf die Schwartenseite legen.

In einem tieferen Backblech bei 100°C bis zu einer Kerntemperatur von 52°C garen lassen. Bei mir hat das ca. 1 Std gedauert. Wer es weniger rosa mag, gart bis 55°C Kerntemperatur.

 

 

Für die Remoulade:

  • 300 ml Sonnenblumenöl oder ein anderes geschmacksneutrales Öl
  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Balsamico weiß
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schalotte
  • 3 Cornichons
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL Petersilie
  • 4 EL Joghurt

Wichtig ist, dass alle Zutaten ungefähr Raumtemperatur haben. Daher Senf und Eier vorher aus dem Kühlschrank nehmen.

Und natürlich – Gwyneth sei Dank –  hier der Hinweis: Da die Eier roh verarbeitet und gegessen werden, nehmt bitte Eier von Hühnern Eures Vertrauens! 

Mit dem Handrührer oder Mixer Eigelb, Zucker, Balsamico, Senf und Zitronensaft zu einer homogenen Masse schlagen. Jetzt das Öl reinrinnen lassen. Der Strahl muss konstant und fein sein, ansonsten gerinnt sowas auch mal schnell. Wenn das Öl komplett eingerührt ist, solltet Ihr eine feine Mayonaise haben. Mit Salz abschmecken.

Die Schalotte, Cornichons und Kapern feinhacken oder mit so einem Blitzzerkleinerer bearbeiten, bis sie wirklich fein sind. Die Kräuter ebenfalls hacken. Alles unter die Mayo geben und zum Schluss mit dem Joghurt vermischen.

Das Roastbeef noch warm in dünne oder dicke Scheiben schneiden und mit der Remoulade zusammen servieren.

Schmeckt auch kalt über Nudelsalat 😀IMG_5567